Presse & Infos 2011

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20.11.2011 Feuerwehr ist fit in "Erste-Hilfe"

17 Mitglieder der Freiwillige Feuerwehr Hechendorf haben am 19. und 20. November 2011 einen großen Erste-Hilfe-Kurs unter der Leitung vom BRK Seefeld besucht. Im Gerätehaus Hechendorf wurden zwei Tage lang alle Maßnahmen für einen Notfall im Feuerwehrdienst oder im privaten Bereich geschult. Neben allerlei feuerwehrspezifischen Themen wurden auch alle sonstigen Themen angesprochen – vom Insektenstich bis hin zum Herzinfarkt, sowie die Herz-Lungen-Wiederbelebung ausgiebig geübt.



Die Feuerwehr lässt sich regelmäßig in Erste-Hilfe schulen um nicht nur für die vielfältigen Anforderungen im technischen Bereich fit zu sein sondern auch bei lebensbedrohlichen Zwangslagen medizinisch die ersten richtigen Maßnahmen ergreifen zu können.

Bericht und Foto (c): Florian Berleb
   
15.10.2011 Jugendfeuerwehr übt Absturzsicherung

Am Samstag den 15.10.2011 hat die Hechendorfer Jugendfeuerwehr sich mit dem Thema Absturzsicherung beschäftig. In der Übung einen Monat zuvor wurde die Jugendlichen schon an das Thema herangeführt, damals galt es einen sogenannten „Leiterbock“ zubauen, mit dessen Hilfe man zum Beispiel eine Person aus einem Schacht retten kann. Diese Übung bewerkstelligten sie tadellos.



Bei der jetzigen Übung war das Szenario etwas anders. Die Lage war wie folgt, eine Person ist in der Schlucht am Bachleich abgestürzt und galt zu retten. Ausgerüstet mit Funkgerät und Erste-Hilfe Koffer machte sich der erste Trupp zur Lageerkundung und Erstversorgung über das steile Gelände auf den Weg zu der verunfallten Person. Währenddessen rüstete sich der zweite Trupp mit dem speziellen Absturzsicherungssatz aus und unterstützte den vorangegangenen Trupp bei der Rettung mittels Trage über das unwegsame und steile Gelände.



Die Jugendlichen waren mit Begeisterung und Engagement bei der Sache und überzeugten Ihre Ausbilder durch Teamgeist, Wissen und besondere Aufmerksamkeit.

Bericht und Foto (c): Benjamin Grütze
   
01.10.2011 Feuerwehr Hechendorf nun an drei Standorten

Seit Anfang Oktober 2011 nun ist die Feuerwehr Hechendorf behelfsmäßig mit einem Teil des Materials in einen dritten Standort gezogen. Neben dem neu errichteten Kinderhaus in der Hauptstraße nahe dem Gerätehaus wurde für unser Mehrzweckfahrzeug eine kleine Garage errichtet.


Neue Feuerwehrgarage am Kinderhaus

Dies bietet nun im eigentlichen Standort mehr Platz für die Umkleiden. Dieser Schritt ist nötig geworden, da das Gerätehaus in Hechendorf seit Jahren schon nicht mehr den geltenden Unfallverhütungsvorschriften entspricht. So ist beispielsweise um das große Feuerwehrfahrzug nicht genügend Platz, genaugenommen gar kein Platz. Nicht mal die Türen gingen zur Wandseite ganz auf. Dieser enge Platz war bis dato noch mit der Garderobe belegt - was zum Umkleiden direkt neben dem LKW viel zu gefährlich war. Da ein neues Feuerwehrgerätehaus in kurzer Zeit nicht zu realisieren ist, konnte mit dem Auslagern des kleineren Autos hier etwas Platz geschaffen werden. Neue Spinde wurden angeschafft und in ehrenamtlicher Arbeit aufgestellt. Der neue Platz zum Umziehen ist zwar ebenfalls sehr beengt, aber immerhin nicht direkt neben einem großen Auto.


Kleiderspinde in der Fahrzeughalle

Die neue Garage dient ebenfalls nur als Notlösung. Bei einem Einsatz vergeht wertvolle Zeit bis nun alle Gerätschaften ausrücken können - noch dazu ist diese Garage unbeheizt - was zu größeren Problemen in der kalten Jahreszeit führen könnte. Dennoch konnte mit diesen Maßnahmen der Feuerwehrdienst in Hechendorf wieder ein klein wenig sicherer gemacht werden. Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung!

Bericht (c): Florian Berleb
Fotos (c): Benjamin Grütze

   
01.10.2011 Kreisfeuerwehrverband stellt die Feuerwehr Hechendorf vor

Eine Feuerwehr - Drei Standorte - Ein Interview

Magazin: Eine ungewöhnliche Art für einen Artikel in unserer Kreisfeuerwehrzeitung?
Berleb: Das stimmt, wir wollen versuchen, einen neuen Weg zu gehen…und vielleicht findet das Anklang.

Noch ungewöhnlicher die Überschrift!
Ja, auch hier eine nicht alltägliche Geschichte, aber dazu später mehr.

Als Kommandant der Feuerwehr Hechendorf am Pilsensee gleich die Frage: was gibt es über die ‚Hechendorfer‘ geschichtlich zu berichten?
Die Tradition ist alt. Wie bei allen Feuerwehren: Ich zitiere aus unserer Homepage: „Es gibt verschiedene Hinweise auf weit zurückreichende Wurzeln dieser Selbsthilfegruppe in Hechendorf. Einen offiziellen Nachweis bieten Unterlagen, die aus Hechendorfer Archiven stammen: Eine "Allgemeine Feuerordnung" von 1791 lässt auf ein Bestehen organisierter Feuerbekämpfung und Verhütung schon im 18. Jahrhundert schließen. In einer im Jahre 1845 aufgestellten Inventarliste finden wir außerdem eine gemeindeeigene Feuerleiter aufgeführt, die im Jahre 1819 angeschafft wurde“. Weiter heißt es: „Am 15. Juni 1873 wurde dann formell die Freiwillige Feuerwehr von Hechendorf-Güntering gegründet.“ Wie so viele Wehren, feierten auch wir Ende der 90er Jahre unser 125 jähriges Jubiläum.



Aber das heißt, dass es früher zwei Feuerwehrhäuser gab. Eines in Hechendorf und eines in Güntering?
Das ist richtig. Hiervon gibt es zu berichten: „25 Jahre später wurden die Hechendorfer und Günteringer Familien erneut finanziell belastet. Die beiden alten Feuerwehrhäuser wurden abgerissen und durch das noch bis in die 80er Jahre des letzen Jahrtausends existierende Gerätehaus im Schulgarten von Hechendorf ersetzt. Kostenpunkt damals 1350,- Mark. In diesen Vorkriegsjahren geben die Wehrmänner von Güntering ihre relative Eigenständigkeit auf.

Das Erinnert ja fast an die heutige Gegenwart in manchen Gemeinden und Kommunen….
Was uns heute als selbstverständlich in Hechendorf erscheint, war sicher für die damalige Zeit ebenso schwierig wie es heute wäre. Man sieht aber auch, dass die finanzielle Lage damals der Motor für diesen Schritt war.

Wie ging es weiter?
Nach dem Krieg musste sich die Mannschaft mit einer kleinen und veralteten Motorspritze und wenigen, größtenteils durchlöcherten Hanf-schläuchen behelfen, die auf einem handgezogenen Karren verladen waren. In den 50er Jahren stellt ein Fuhrunternehmer und Feuerwehrmann aus dem Dorf seinen LKW zu Einsätzen und Übungen zur Verfügung. Damit wird ab 1962 auch der Anhänger mit der damals neu beschafften Tragkraftspritze (TS 8) gefördert. Die Mannschaft fand auf der Ladefläche des LKWs Platz. Mit dem Erlös aus einem zweitägigen Fest, das die Freiwillige Feuerwehr zu ihrem 100-jährigen Bestehen 1973 feiert, können die Feuerwehrleute ein zusätzliches Mehrzweckfahrzeug mit-finanzieren. Der räumliche Notstand, diese beiden Fahrzeuge in dem 1935 erbauten Gerätehaus unterstellen zu müssen, wurde wiederum mit tatkräftiger Hilfe der Mitglieder behoben. In ca. 1400 freiwilligen Arbeitsstunden und mit Hilfe von Spenden und dem Beistand von Handwerksfirmen entsteht 1985 ein neues, für damalige Verhältnisse, modernes und neues Feuerwehrgerätehaus mit Stüberl, das auch als Schulungsraum bis heute Verwendung findet. Dank der Pflege des ehemaligen Gerätewartes Heinz Hillen und seines Sohnes Peter (heutiger Gerätewart) ist dieses Haus bis heute recht ansehnlich, wenn auch viel zu klein – aber darüber später. 


Feuerwehrgerätehaus 2011

Was für eine Ausrüstung hat die Hechendorfer Wehr heute im Jahr 2011?
Zum einen ist da unser LF 8/6, das unter Kommandant Dr. Rudolf Lindermayer 2001 beschafft wurde und als perfektes Allround-Fahrzeug seither gute Dienste leistet. Bestückt mit Wasser, THL-Ausrüstung und allerlei sonstigen Gerätschaften, die weit über die Norm hinausgehen, kann fast jeder Einsatz damit problemlos abgewickelt werden. Und dank bester Pflege sieht das Fahrzeug auch heute noch aus wie neu.



Weiterhin ein Mehrzweckfahrzeug zum Mannschafts- und Materialtransport. Mit diesem Auto werden beispielsweise Eisrettungen gefahren oder es dient als Zugfahrzeug für den Umwelt-schutz-Anhänger bzw. den Waldbrand Spezial-Hänger.



„Umweltschutz-Anhänger“? Was bedeutet das?
Im Jahre 2009 konnten wir durch großzügige Spenden der Hechendorfer Bürger einen Anhänger anschaffen, der uns primär für Umweltschutz-aufgaben dient. Sei es eine Ölverschmutzung auf dem Pilsensee bzw. Aubach oder auch ‚nur‘ eine Ölspur auf der Straße. Hier sind alle nötigen Materialien zur Schadensbekämpfung untergebracht.



Ein weiterer Anhänger ist als Spezialgerät für die Waldbrandbekämpfung ausgerüstet. Die Feuerwehr Hechendorf hat vom Landkreis ein sogenanntes „Schwimmbecken“ bekommen, im dem 5000 Liter Wasser oder andere Flüssigkeiten (Öl, usw.) Platz finden. Dieses Becken ist dort verlastet und kann als Wasserspeicher verwendet werden oder eben gefährliche Flüssigkeiten aufnehmen.

Wie schaut das Einsatzspektrum der Wehr aus?
Wie bei jeder Feuerwehr ist auch bei uns der Trend zu mehr THL-Einsätzen zu spüren. Verkehrs-unfälle, Umweltdelikte, Unwettereinsätze bestimmen das Bild. Natürlich auch Brände und sonstige mehr oder weniger spektakuläre Einsätze. Weiterhin betreuen wir einen Teil des Wörthsees und auch den Pilsensee – zusammen mit den Kollegen aus Oberalting und selbstverständlich noch mit anderen alarmierten Wehren und natürlich der Wasserwacht. Aber für Eisrettungseinsätze sind wir mit einem eigenen Rettungsschlitten und entsprechenden Schutzanzügen bestens gerüstet.


Eine Übung mit dem neuen Eisrettungsschlitten

Was für Spezialgeräte gibt es in Hechendorf?
Wie schon erwähnt haben wir dieses Schwimmbecken, weiterhin den angesprochenen Eisrettungsschlitten, den übrigens ein Feuerwehrmann aus Hechendorf selbst geplant und gebaut hat – ein überaus perfektes Gerät. Daneben sind wir für S-Bahnunfälle gerüstet und können die Oberleitungen erden. Auch eine Absturzsicherungs-ausrüstung mit ausgebildeter Mannschaft gehört dazu.

Noch weitere Besonderheiten?
Ja, ein Teil unserer Mannschaft unterstützt die vom Landkreis vorgehaltene „Unterstützungstruppe Örtliche Einsatzleitung“. Der dazugehörige Einsatzleitwagen steht bei der Feuerwehr Meiling und bei den Hechendorfern beteiligen sich Ulrich Blecha, Reiner Schlenk, Torsten Schlenk, Benjamin Grütze sowie Florian Berleb neben Mitgliedern aus anderen Wehren des KMB-Bereichs rege an Übungen und Einsätzen. Ulrich Blecha wirkt zudem noch seit vielen Jahren als Schiedsrichter für die Leistungsprüfungen auf Landkreisebene mit.

Wie schaut es mit der Jugend aus? – Gibt es Nachwuchssorgen in Hechendorf?
Glücklicherweise derzeit nicht. Jugendarbeit wird bei uns sehr vorangetrieben und von allen Aktiven unterstützt. Der Nachwuchs ist gesichert und Dank einer sehr guten und abwechslungsreichen Jugendarbeit kommen immer wieder neue Mitglieder hinzu. Im Jahr 2011 gibt es wieder eine starke Jugendgruppe, die maßgeblich von Benjamin Grütze und Reiner Schlenk in den Feuerwehrdienst eingeführt wird. Wir versuchen den jungen Leuten den Dienst in der Feuerwehr näher zu bringen und die Freude an der Gemeinschaft zu vermitteln.


Die "Jugend" 2011

Gibt es genügend „ältere“ aktive Mitglieder?
Wir stehen in Hechendorf seit ganz vielen Jahren mit einer sehr starken und sehr gut ausgebildeten Mannschaft da. Es gibt über 40 aktive Feuerwehr-männer und zurzeit zwei Frauen. Nun kommt aber das große ABER: in den letzten vier Jahren versuchten wir neue „Aktive“ Hechendorfer zu gewinnen. Der erste Versuch war ein „Tag der offenen Tür“, ein weiterer war das Anschreiben an alle Personen zwischen 18 und 40 Jahren. Der Erfolg war niederschmetternd. Nicht ein Mitglied konnte so gewonnen werden, ja nicht mal eine einzige Rückmeldung auf unser Schreiben kam bei uns an. Lediglich die Beschwerde von einem Bürger, dass wir es doch unterlassen sollten, ihm Werbung zu schicken. Das ist ein Spiegel unserer Gesellschaft, der meiner Meinung nach überaus kritisch zu betrachten ist! Dennoch sehe ich die Feuerwehr Hechendorf auch in Zukunft als eine sehr starke und motivierte Truppe!

Kommen wir nun nochmal auf die Überschrift des Artikels zurück!
Drei Standorte für die Feuerwehr – ja das ist ungewöhnlich, unpraktisch aber derzeit nicht anders lösbar. Das Gerätehaus entspricht seit Fertigstellung schon keinen gültigen Unfallverhütungsvorschriften mehr, so dass wir eine Lösung suchen mussten. Ein dringend nötiger Neubau ist seit vielen Jahren seitens der Gemeinde nicht realisierbar, so haben wir uns entschieden, das Mehrzweckfahrzeug in eine kleine Garage neben dem Kinderhaus in unmittelbarer Nähe des Gerätehauses umzusiedeln um somit Platz für die Schutzanzüge und den Bekleidungsbereich zu schaffen


Die Garage im Rohbau

Und der dritte Standort?
Das ist eine Garage in Hechendorf, in der die beiden Anhänger untergebracht sind. Diese würden beim besten Willen in das kleine Gerätehaus nicht mehr hineinpassen. Der Umweltschutzanhänger sowie der „Waldbrand“-Spezialhänger finden dort gut Platz, müssen aber auch bei jedem Einsatz erst von dort abgeholt werden. Das kostet wertvolle Zeit.


Die Garage für die beiden Anhänger

Wie steht es mit der Vereinsarbeit der Feuerwehr Hechendorf?
In diesem Bereich bewegen wir außerordentlich viel! – Das Vereinsleben ist gerade die letzten 20 Jahre so richtig aufgeblüht. Unter dem langjährigen Vorsitzenden Alexander von Dehn organisiert die Feuerwehr regelmäßige Lehrfahrten für die aktiven, passiven und fördernden Mitglieder – von Ausflügen in die neuen Bundesländer bis hin nach Italien, ein nahezu jährliches Straßenfest gehört im Sommer schon fest zum Ortsbild und nicht zu vergessen die großen Veranstaltungen – wie zuletzt 2010 mit einem viertätigen Festival auf dem Hechendorfer Festplatz mit vielen guten Bands und jede Menge Fans aus ganz Deutschland, die extra zu uns gekommen sind. Die Gemeinschaft hält zusammen und alle machen gerne mit – so wie es in einem Verein sein soll und Spass macht!


Schauübung beim Straßenfest

Wie sieht die Zukunft aus?
Nun, wir streben ja seit vielen Jahren einen Neubau des Gerätehauses an. Die Anforderungen an eine Feuerwehr werden immer umfangreicher, die Ausrüstung wird immer mehr. Das braucht Platz. Noch dazu haben wir sehr viel Aktive Feuerwehrmänner- und Frauen und entsprechend hohe Einsatzzahlen. Allerdings ist aus diversen Gründen seit ein paar Jahren kein Geld in der Gemeinde dafür vorgesehen. Derzeit entsteht in Oberalting ein sehr schönes neues und großzügiges Gerätehaus. Wenn das fertiggestellt ist, werden wir für Hechendorf eine gute Lösung finden. Wenn man seinen Blick im Gemeinegebiet Seefeld schweifen lässt, finden sich in jedem Ortsteil sehr gut ausgerüstete und praktikable Gerätehäuser. Sicherlich auch bald in Hechendorf wieder. Freiwillige Hilfsorganisationen genießen in der Gemeinde glücklicherweise ein hohes Ansehen – denn was wäre eine Gemeinde ohne die vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Mitarbeiter in allen Bereichen?

Und die Mitgliederwerbung?
Auch hier sind wir ständig auf der Suche nach neuen Ideen und Wegen, Jugendliche, Frauen und Männer für den Dienst am Nächsten zu gewinnen. Es wird spannend was die Zukunft bringt, aber auch hier bin ich Optimist…. Ein Blick auf unsere Homepage lohnt übrigens auch immer: www.feuerwehr-hechendorf.org

Danke für das Interview – Mai 2011

Bericht (c): Florian Berleb
Fotos (c): Feuerwehr Hechendorf

   
02.07.2011 Feuerwehr Straßenfest

Am Samstag den 02.07.2011 veranstaltete die Feuerwehr Hechendorf bei Sonnenschein das alljährliche Straßenfest. Ab 15 Uhr trafen sich viele Bürger bei Kaffee und Kuchen während die Jungen sich in der Hüpfburg, an der Spritzwand sowie beim Maßkrug schieben und beim „Hau den Lukas“ vergnügten.



Das Fest fand bei allen Bürgern großen Anklang und die Schauübung war das Highlight des Tages.



Hier hatte die Jugendgruppe gezeigt was sie schon so alles drauf haben. Ein extra dafür aufbereitetes Auto wurde in Brand gesetzt und galt zu löschen, was der Jugend mit Erfolg und Bravur gelang.

Ausklang fand das erfolgreiche Fest mit leckerem Gegrilltem und Getränken bis in die Abendstunden.
An dieser Stelle gleich den Termin für 2012 vormerken, hier findet das Straßenfest am 07.07.2012 statt, also wie immer am ersten Samstag im Juli.

Bericht (c): Benjamin Grütze
Fotos (c): Thomas Kukuk
   
06.06.2011 Gefahrgutübung

Zur monatlichen Übung der Freiwilligen Feuerwehr Hechendorf stand diesmal ein Gefahrgutunfall auf dem Programm. Simuliert wurde ein Autounfall mit Anhänger, der Düngemittel geladen hatte und in Brand geraten ist.
Zuerst musste der Fahrer gerettet werden, der giftige Gase eingeatmet hat und dem es sehr schlecht ging. Gleich darauf war die Brandbekämpfung im Gange, und anschließend die Erkundung des Inhaltes von dem Anhänger.


Erkundung der Lage durch die "Einsatzleitung"


Ausrüsten mit Atemschutzgerät und leichtem Chemieschutzanzug


Einsatz mit leichtem Chemieschutzanzug und Schaumrohr

Hierfür mussten sich Kameraden in Spritzschutzkleidung begeben um optimal geschützt zu sein. In Brand geratenes Düngemittel kann sehr giftige Dämpfe entwickeln und in dem Szenario hätten noch große Teile des anschließenden Wohngebiets evakuiert werden müssen.

Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung….

Bericht und Fotos (c): Florian Berleb
   
06.06.2011 Treffen der Gemeindefeuerwehren

Zu einem gemeinsamen Fototermin haben sich am 06.06.2011 die Feuerwehren aus der Gemeinde Seefeld in Unering getroffen.


Ein Teil der Hechendorfer Mannschaft


Fahrzeugaufstellung

Hier entstand ein Bild mit allen Fahrzeugen und Personal für die jährlich erscheinende Zeitung des Kreisfeuerwehrverbandes Starnberg.

Bericht und Fotos (c): Florian Berleb
   
17.03.2011 Jahreshauptversammlung

Am Donnerstag, den 17.03.2011 fand im Hechendorfer Vereinsheim die alljährliche Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Hechendorf mit turnusmäßigen Kommandantenwahlen statt.

Alexander von Dehn eröffnete die Versammlung und begrüßte unsere Ehrenmitglieder und Gäste, darunter Bürgermeister Wolfram Gum, Feuerwehrreferent Hans Dreyer und Kreisbrandinspektor Dieter Hofer. Der Vorsitzende blickt mal wieder auf ein erfolgreiches, aktives und schönes Jahr zurück. Die Feuerwehr Hechendorf organisierte ein Sommerfestival, machte Lehrfahrten und weitere Vereinsveranstaltungen. Nach dem Bericht des Vorsitzenden folgte der Bericht des Kassiers, der von den Kassenprüfern bestätigt wurde. Auch dieses mal ohne Beanstandung trotz der Mehrbelastung durch die vielen Veranstaltungen. An dieser Stelle einen besonderen Dank an unseren Kassier Ulrich Blecha.

Nach der Entlastung der Vorstandschaft stand der Bericht des Kommandanten auf der Tagesordnung. Die Feuerwehr Hechendorf ist im vergangenen Jahr zu zahlreichen Einsätzen gerufen worden. Besonders stolz ist Dr. Rudolf Lindermayer auf die Vielzahl der Aktiven und Jugendlichen, sowie die Bereitschaft und Beteiligung bei den Übungen, Leistungsprüfungen und Lehrgängen.

Langjährige Feuerwehrangehörige wurden ausgezeichnet. So wurde dem Kameraden Johann Barth für sage und schreibe 40-Jahre, Ginder Eduard für 20 Jahre, sowie Peter Hillen, Alexander Fischer und Richard Wöll für 25 Jahre aktiver Feuerwehrdienst eine Urkunde überreicht. Es gab auch zahlreiche Ernennungen: zum Feuerwehrmann bzw. Feuerwehrfrau wurden Konstantin Blecha, Ariane Blecha, Thies Viehoff und Matthias Kuchler ernannt, desweiteren wurde Bernhard Neumüller zum Oberfeuerwehrmann berufen.



(v.l.):Johann Barth, Benjamin Grütze, Florian Berleb, Eduard Ginder, Alexander Fischer, Peter Hillen, Dr. Rudolf Lindermayer, Alexander von Dehn)

Nun standen noch die Neuwahlen der Kommandanten an. Das Amt des Wahlleiters übernahm Wolfram Gum mit Hilfe von Hans Dreyer und Dieter Hofer. Unser bisheriger Kommandant ist von seinem Posten zurück getreten, an dieser Stelle auch noch mal im Namen aller ein Dankeschön für die zwölfjährige Ausübung des Amtes als Kommandant.

Als neuen ersten Kommandanten wurde Florian Berleb und als zweiten Benjamin Grütze gewählt. Beide nahmen die Wahl dankend an und bedanken sich für das Vertrauen der Mannschaft.

Bericht (c): Benjamin Grütze
Foto (c): Torsten Schlenk